In Solidarität mit strukturell benachteiligten Menschen in den Destinationen und in der Tourismuswirtschaft setzt sich fairunterwegs für die Einhaltung der Menschenrechte und für eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus ein. Insbesondere • kritisiert fairunterwegs Fehlentwicklungen im Tourismus und zeigt Alternativen auf; • regt fairunterwegs Verhaltensänderungen an, welche zu einem nachhaltigeren Tourismus führen – ausgehend von fairen Beziehungen zwischen den Menschen verschiedener Länder bzw. Regionen sowie zwischen Mensch und Umwelt; • Initiiert und fördert fairunterwegs den Dialog aller relevanten Akteure (Politik, Behörden, Tourismus-unternehmen, NGO, u.a.). Mit konkreten Vorschlägen setzen wir uns ein, um für einen nachhaltigeren Tourismus günstige Rahmenbedingungen zu schaffen.
fairunterwegs – der Name ist Programm. Seit 1977 setzt sich die Schweizer Non-Profit-Organisation für eine neue Art des Reisens ein. Für ein faires und umweltfreundliches Unterwegssein, welches das Wohlbefinden der Reisenden und der Lokalbevölkerung erhöht und unseren Planeten nicht schädigt. Dazu animieren wir enerseits Reisende mit praktischen Informationen zur konkreten Handlung. Andrerseits engagieren wir uns für eine nachhaltige Tourismuspolitik.
Zweidrittel aller Reisenden wollen sozial- und umweltverträglich reisen. Nur die wenigsten tun es. Diese Kluft wollen wir verringern. fairunterwegs hat drei Zielgruppen: - nachhaltigkeitsaffine Reisende - ihnen zeigen wir, wie menschen- und umweltfreundliches Reisen geht und was es ihnen, der Lokalbevölkerung und der Umwelt bringt; - politisch Tätige und Behörden: Ihnen geben wir fundierte Informationen, um sich für Rahmenbedingungen einzusetzen, die einen grundlegend nachhaltigen Tourismus fördern; - Engagierte Menschen der Tourismuswirtschaft: Wir zeigen einer interessierten Öffentlichkeit ihr Engagement und entwickeln zusammen mit ihnen Vorschläge und Initiativen für einen Tourismus, der die Menschenrechte, das Klima und die Umwelt respektiert.
fairunterwegs steht für eine solidarische, gerechte und nachhaltige Tourismusentwicklung. Im Zentrum steht das Engagement für die Menschenrechte, die Würde aller Beteiligten und die Integrität der natürlichen Lebensgrundlagen – besonders in Reisedestinationen mit strukturellen Ungleichheiten. Unsere Werte sind: • Solidarität mit benachteiligten Menschen und Regionen • Fairness im Umgang zwischen Reisenden, Gastgeber:innen und Umwelt • Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Handelns • Transparenz, Dialog und partnerschaftliche Zusammenarbeit • Kritische Reflexion bestehender Strukturen im Tourismus Unsere Vorgehensweise: • Wir zeigen Missstände im Tourismus offen auf und entwickeln Alternativen, die auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit beruhen. • Wir fördern Bewusstseinsbildung und motivieren zu verantwortlichem Reiseverhalten. • Wir arbeiten mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bildung zusammen, um strukturelle Veränderungen herbeizuführen. • Wir initiieren und begleiten Projekte, die zu fairen Rahmenbedingungen im Tourismus beitragen.
fairunterwegs hat zwei Tätigkeitsschwerpunkte: Wir sind praktisch und politisch engagiert. Massnahmen mit einem praktischen Nutzen, die Reisende zum fairen Unterwegssein motivieren und Touristiker:innen in ihrem Nachhaltigkeitsengagement unterstützen: Weiterentwicklung der fairunterwegs-Plattform und der Schweiz-Karte mit fairen Reiseangeboten Sensibilisierungsarbeit durch Magazinbeiträge, Social Media und Newsletter Präsentation der G.L.Ü.C.K Formel als Anleitung für faires Unterwegssein Anlässe und Events rundums Thema faires Reisen G.L.Ü.C.K Ausstellung zum fairen Unterwegssein Politisches Engagement: - für die Einhaltung von Menschenrechten und Klima- und Umweltstandards der in der Schweiz verankerten Kreuzfahrtunternehmen (Nr. 1 in Europa); - für ein selektives Wachstum der Tourismuswirtschaft (z.B. durch eine Vielfliegersteuer oder durch eine Streichung der staatlichen Subventionierung der Schweiz-Tourismus-Werbung in Übersee).
Mitgliederbeiträge und Spenden von Privatpersonen (2024: 5%) Mitglieder- und Unterstützungsbeiträge und von NGOs, Stiftungen, Kirchen (2024: 52% ) Mitgliederbeiträge von touristischen Unternehmen und Honorare für Kommunikationsdienstleistungen (Sponsoring, Contenterstellung u.ä.) von Unternehmen, welche ihr Nachhaltigkeitsengagement präsentieren möchten (11%) Projektbeiträge der öffentliche Hand und von Stiftungen (22%)