ProCoRe ist das nationale Netzwerk, das sich für die Rechte und Anliegen von Sexarbeitenden in der Schweiz einsetzt. Wir anerkennen Sexarbeit als gesellschaftliche Realität und Arbeit. Sexarbeiter*innen müssen, genau wie andere Arbeiter*innen auch, durch Rechte geschützt werden. Wir setzen uns für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeitenden ein. Gleichzeitig bekämpfen wir Ausbeutung, Menschenhandel und Stigmatisierung in der Sexarbeit.
Projekte Kontaktinformationen
  1. Zweck

    Vereinszweck gemäss den Statuten

  2. Die wichtigsten Punkte in Kürze

    ProCoRe ist das nationale Netzwerk, das sich für die Rechte und Anliegen von Sexarbeitenden in der Schweiz einsetzt. Wir anerkennen Sexarbeit als gesellschaftliche Realität und Arbeit. Sexarbeiter*innen müssen, genau wie andere Arbeiter*innen auch, durch Rechte geschützt werden. Wir setzen uns für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeitenden ein. Gleichzeitig bekämpfen wir Ausbeutung, Menschenhandel und Stigmatisierung in der Sexarbeit.

  3. Ziele

    Wir setzen uns für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeitenden ein. Gleichzeitig bekämpfen wir Ausbeutung, Menschenhandel und Stigmatisierung in der Sexarbeit.

  4. Grundsätze

    Im Zentrum unserer Arbeit stehen der Schutz und die Rechte von Sexarbeitenden in der Schweiz. Als Netzwerkorganisation umfassen wir 30 Mitgliedsorganisationen und eine Vielzahl von Einzelmitgliedern aus allen Sprachregionen der Schweiz. Unsere Mitgliedsorganisationen arbeiten täglich mit Sexarbeiter*innen zusammen und verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der aufsuchenden Arbeit, der Prävention und der Beratung. Sie informieren, unterstützen und begleiten Sexarbeitende bei gesundheitlichen, sozialen, administrativen und rechtlichen Fragen. Wir unterstützen unsere 30 Mitgliedsorganisationen bei ihrer Arbeit an der Basis durch: Die Beschaffung von Informationen, Koordination und Organisation von Fachaustauschen innerhalb des ProCoRe-Netzwerkes. Rechtliche sowie andere Abklärungen. Kommunikation, Austausch, Sensibilisierung, Koordination und Vernetzung mit Behörden, Verbänden, Institutionen und anderen Organisationen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene mit dem Ziel, die Rechte von Sexarbeitenden zu stärken. Koordination von Präventionsmassnahmen im Bereich Gewalt und Gesundheit. Die Erarbeitung und Bereitstellung von Arbeitsinstrumenten wie digitale Tools, Argumentarien, Leitfäden etc. Die Entwicklung von Massnahmen, um den Zugang zu Sexarbeitenden zu verbessern. Die Organisation von Kursen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung unserer Fachstellenmitarbeitenden und Sexarbeitenden. Die Produktion von Podcasts, Magazinen, Argumentarien, Newslettern, Artikeln, Stellungnahmen und Social-Media-Kampagnen sowie die Teilnahme an Veranstaltungen, Lesungen und Podiumsdiskussionen, um Stigmatisierung und Diskriminierung in der Sexarbeit zu bekämpfen und die breite Öffentlichkeit, Medien und Behörden für die Anliegen und Situation von Sexarbeitenden zu sensibilisieren. Die Beantwortung von Anfragen von Einzelpersonen oder Institutionen, Forschenden, Studierenden, Kunst- und Medienschaffenden, die sich für das Thema Sexarbeit interessieren. Die Lancierung von Advocacy-Kampagnen, die Teilnahme an politischen Entscheidungsprozessen und die Zusammenarbeit mit Politiker*innen und Behörden, um menschenrechtsbasierte Entscheidungen und Massnahmen auf politischer, gesetzgeberischer und Praxisebene zu erwirken, die den Bedürfnissen von Sexarbeitenden Rechnung tragen.

  5. Massnahmen

    Koordination, Vernetzung, Menschenrechts-Advocacy, Medien-, Öffentlichkeits- und Expertinnenarbeit, Bereitstellung von Instrumenten, Organisation von Workshops, Netzwerkarbeit

  6. Finanzierung

    Bundesstellen, Privatstiftungen, Privatspenden