Die Stiftung bezweckt: Die Förderung der politischen Bildung und des Verständnisses für wirtschaftliche, soziale und geistig-soziale Zusammenhänge der Schweizer Jugend; Die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen den verschiedenen Sprach- und Kulturregionen der Schweizerischen Eidgenossenschaft; Die Förderung der Einsicht in eine gesunde Lebenshaltung; Die Förderung des Verständnisses zwischen den Generationen. Die Meinungsbildung hat pluralistisch zu erfolgen, trägt den politischen Strömungen Rechnung und ist freiheitlicher Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet. Die Grundsätze dieser unparteiischen und überkonfessionellen, die verschiedenen Standpunkte der pluralistischen Gesellschaft berücksichtigende Bildungsarbeit werden in einem Reglement umschrieben.
Die Stiftung Dialog engagiert sich seit 52 Jahren für die politische Bildung von jungen Menschen. Da es in der Schweiz keine zentrale Stelle gibt, die politische Bildung und Partizipation verantwortet, wurde vor elf Jahren unter der Trägerschaft der Stiftung Dialog der Campus Demokratie ins Leben gerufen. Wir vernetzen, koordinieren und beraten Akteur:innen, die in der politischen Bildung und Partizipation tätig sind oder aktiv werden wollen. Seit 2021 etablieren wir den Internationalen Tag der Demokratie in der Schweiz und seit dem Jahr 2023 haben wir mit Partnerorganisationen in Österreich und Deutschland ein neues Netzwerk namens Faktor D geschaffen. Dadurch können wir im DACH-Raum vernetzen, Wissen teilen und demokratische Akteur:innen direkt fördern.
Wir bieten ein breites Netzwerk: Wir sehen, wer sich in der Schweiz für politische Bildung und Partizipation einsetzt. Diese Menschen und Organisationen vernetzen wir miteinander und machen deren Erfolge und Angebote sichtbar. Mit unserem Netzwerk unterstützen wir Akteure auf allen föderalen Ebenen. Wir beraten mit umfangreicher Expertise: Wir wissen, wie politische Bildung und Partizipation erfolgreich umgesetzt wird. Wir beraten Menschen und Organisationen, wie sie mit ganz unterschiedlichen Projekten dazu beitragen können. Wir setzen neue Impulse: Wir erkennen, wo es Handlungsbedarf gibt. Dort initiieren wir zielgerichtete Massnahmen, um die Demokratie zu stärken. Durch gezielte Kommunikation sensibilisieren wir Öffentlichkeit und Politik für die Bedeutung der Stärkung der Demokratie.
Wir arbeiten bedarfsorientiert: Mit Neugier und Begeisterung hören wir Menschen zu, die sich für politische Bildung und Partizipation einsetzen (möchten), unabhängig von Projektstand und Reichweite. Wir verschaffen uns einen Überblick, machen Herausforderungen sichtbar und passen unser Angebot den Bedürfnissen an. Wir stärken eine Kultur des Miteinanders: Wir arbeiten kollaborativ, probieren Neues aus und teilen unser Wissen und Erfahrungen. Wir bieten Zugang zu einem grossen Netzwerk und fördern den zielgruppenübergreifenden Austausch von Ideen, Ressourcen und bewährten Verfahren. Wir entfalten im Team Wirkung: Als Team vertrauen wir einander, glauben an unsere Vision, reagieren schnell und handeln pragmatisch. Wir lernen gemeinsam, überprüfen unsere Wirkung regelmässig und setzen unsere Ressourcen gezielt ein, um uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Basisangebot, welches für Empfänger:innen kostenlose Grundleistungen beinhaltet werden, wie die Beratung, Expertise, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Kooperationsprojekte, welche auf die aktuellen Herausforderungen des Umfeldes reagieren oder auf den Bedarf von Partner:innen eingehen. Z.B. die Organisation und Durchführung des Nationalen Forums für Politische Bildung im Auftrag des BSV oder dem Wahlprojekt „GoVote2023“ Strategische Projekte, welche die Akteur:innen gezielt stärken und das Thema langfristig verankern. Unsere langfristigen strategische Projekte sind der internationale Tag der Demokratie und das deutschsprachige Demokratienetzwerk «Faktor D».
Die Stiftung Dialog verfügt über keine eigenen Mittel. Die Plattform Campus Demokratie finanziert sich durch öffentliche und private Förderbeiträge. Aktuell ermöglichen Beiträge von Bund, Kantone und Stiftungen die Finanzierung des Campus Demokratie. Der Campus Demokratie wird aus dem Kredit zum Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG) nach Artikel 7 Absatz 1 durch das Bundesamt für Sozialversicherungen des Eidgenössischen Departements des Innern unterstützt.