Die Stiftung bezweckt die Entwicklungshilfe und karitative Tätigkeit vorwiegend unter der schwarzen Bevölkerung in Südafrika mit dem Fokus auf Hilfe für Waisenkinder. In enger Zusammenarbeit mit etablierten gemeinnützigen und karitativen Organisationen vor Ort beteiligt sich die Stiftung House of Encouragement an Entwicklungshilfeprojekten und setzt sich insbesondere für die Versorgung, Betreuung und Erziehung von Waisenkindern in Tages-Betreuungsstätten in den schwarzen Townships in Südafrika ein und stellt selber solche Betreuungsstätte zur Verfügung. Die Stiftung sucht ihre Ziele insbesondere zu erreichen durch: Selektion, Ausbildung, Förderung und Finanzierung von Personen und Organisationen, die im Sinne des Stiftungszwecks tätig sind; Übernahme von "Patenschaften" für Waisenkinder, verbunden mit einem Commitment bis zu deren 18. Altersjahr, insbesondere im Sinne sozialer Fürsorge und zur Hilfe für den Aufbau einer eigenen Existenz durch Erziehung und Ausbildung; Bereitstellung und Einrichtung von Immobilien und Infrastrukturen für die zweckorientierte Arbeit (beispielsweise Tagesbetreuungszentren) oder finanzielle Unterstützung solcher bestehender Einrichtungen. Die Stiftung kann ihre Tätigkeit auf andere Bereiche ausdehnen, soweit diese mit dem vorgenannten Zweck in Übereinstimmung stehen. Die Tätigkeit der Stiftung beruht ausschliesslich auf christlicher Basis. Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keinen Erwerbszweck.
Seit 2007 kümmern sich die Stiftungsgründer persönlich im Township Soshanguve um den Auf- und Ausbau der Stiftungsaktivitäten. Heute werden sie von einem äusserst kompetenten Betreuerteam im eigenen Waisenbetreuungs-Zentrum unterstützt. Geprägt von der Tatsache, dass rund 90% der jungen Erwachsenen im Township arbeitslos sind, fehlt es an Perspektiven und Zielen für die Kinder und Jugendlichen. Im Rahmen von Hilfe zur Selbsthilfe ist Bildung die nachhaltigste Form von Unterstützung für diese minderprivilegierte Gesellschaft. Wir können die Welt nicht verändern, die Welt eines Einzelnen aber schon. Nach diesem Motto betreuen wir rund 70 Waisenkinder vom Kindergarten bis zum Schulabschluss. Mit der umfassenden Betreuung auf allen Gebieten (Nahrung, psychologische und medizinische Betreuung und gezielter schulischen Ausbildung und Förderung) wird die Basis gelegt für ein eigenständiges Leben. Einzelne Kinder können wir in Privatschulen schicken, wodurch ihre Chance für eine höhere Ausbildung entscheidend steigen. Bis heute haben rund ein Dutzend Kinder erfolgreich ihr Studium an Colleges und Universitäten abgeschlossen. Ausserdem offerieren wir den Schulabgängern und arbeitslosen Jugendlichen aus der Umgebung unseres Zentrums eine einjährige Basis-Ausbildung in verschiedenen handwerklichen Bereichen.
«Denjenigen eine Stimme geben, die keine haben.» Wir wollen ... dass die Kinder erkennen, dass ihre Umstände (Armut, Eltern verloren, keine Perspektiven) nicht definieren, wer sie als Mensch sind. … die Kinder mit «Hilfe zur Selbsthilfe» ermutigen und sie unterstützen, dass das in ihnen vorhandene Potenzial voll zur Entfaltung kommt. … helfen, dass die Jugendlichen die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und ihren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in den ärmsten Gebieten leisten.
Unsere Arbeit basiert auf christlichen Werten. Wir streben nicht hohe Zahlen von Empfängern der Hilfe an, sondern wollen den nachhaltigen Unterschied im Leben der von uns betreuten und geförderten Kinder und Jugendlichen machen. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht im Vordergrund. Wir fördern Eigenverantwortung, Sozialkompetenzen und Selbstbewusstsein und motivieren die Teilnehmer in unseren Förderprogrammen, das was in sie investiert wird, wieder der bedürftigen Gesellschaft zurückzugeben.
1. Waisenbetreuungszentrum: Das qualifizierte Betreuungspersonal hilft bei den Schulaufgaben unterstützt durch einen Mathematik-Lehrer für Nachhilfestunden. In kleinen Projekten lernen die Kinder, warum sich ein persönlicher Einsatz lohnt und wie sie Eigenverantwortung übernehmen können. 2. Individuelle, intellektuelle Förderung: Das Niveau der öffentlichen Schulen im Township ist leider sehr tief. In Zusammenarbeit mit der Primarschule Lesedi-Potlana identifizieren wir einzelne Schüler mit ausgewiesenem Potenzial und Lernwille und schicken sie in eine Privatschule (Internat). Das verbessert entscheidend die Chancen einer Weiterbildung in einem College oder eines Studiums an einer Universität. 3. Berufliche Ausbildung: Berufslehren im Dualsystem (Theorie und Praxis) gibt es in Südafrika kaum. Wir offerieren eine einjährige handwerkliche Basis-Ausbildung sowie eine dreijährige Lehre als Sanitär-Installateur
Seit der Gründung 2007 wird unsere Stiftung von Privatpersonen finanziell unterstützt. Ferner dürfen wir verschiedene Förderstiftungen sowie sozial engagierte Firmen und Organisationen zu unseren Sponsoren zählen. Das bescheiden zur Verfügung gestandene Kapital bei der Gründung wurde in das Projekt investiert.