Verein rollaid

Verein
Soziale Integration - ökologisches Handeln - internationale Solidarität Seit 2017 begleitet die Rollstuhl-Recycling-Werkstatt rollaid in Interlaken Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit. Die Teilnehmenden haben u.a. familiäre, soziale und gesundheitliche Hemmnisse, psychische Probleme, Schulmüdigkeit, Lernschwierigkeiten und/oder sind im Autismus Spektrum. Globale Krisen, steigende gesellschaftliche Anforderungen und die Diskrepanz zwischen Leistungsdruck und individuellen Ressourcen fordern junge Menschen zunehmend heraus. Mit unseren Angeboten und Aktivitäten schaffen wir einen stabilen Rahmen und ermöglichen Perspektiven. Die Jugendliche und jungen Erwachsenen revidieren gebrauchte Rollstühle und Hilfsmittel aus der Schweiz. Das hochwertige Material wird durch Entwicklungshilfeprojekte an Menschen mit Beeinträchtigung in Ländern mit grosser Armut abgegeben. Für die Begünstigten bedeutet ein Rollstuhl Mobilität und Selbständigkeit, eröffnet neue Perspektiven und ein Leben in mehr Würde.
Projekte Kontaktinformationen
  1. Zweck

    Vereinszweck gemäss Statuten: Der Verein rollaid bezweckt die Finanzierung, Förderung und Bereitstellung von Hilfsmitteln für Behinderte in der Dritten Welt als humanitäres Projekt. Der Verein rollaid unterstützt und begleitet den Aufbau und den Betrieb der Hilfsmittel Recycling Werkstatt rollaid. Der Verein rollaid unterstützt und begleitet die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen in der Schweiz und im Ausland, die mit Hilfsmitteln aus der Recycling Werkstatt rollaid beliefert werden. Der Verein rollaid fördert und begleitet die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, zum Beispiel: öffentliche Stellen, Hilfsmittelstellen der IV, Partnerorganisationen und/oder Firmen, die den Betrieb der Recycling Werkstatt rollaid ermöglichen und sicherstellen. Der Verein rollaid ist zuständig für die Sicherstellung der Finanzierung der oben erwähnten Aktivitäten. Der Verein rollaid ist eine Non-Profit-Organisation und verpflichtet sich, alle ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen für die oben erwähnten Aktivitäten einzusetzen.

  2. Die wichtigsten Punkte in Kürze

    Soziale Integration - ökologisches Handeln - internationale Solidarität Seit 2017 begleitet die Rollstuhl-Recycling-Werkstatt rollaid in Interlaken Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit. Die Teilnehmenden haben u.a. familiäre, soziale und gesundheitliche Hemmnisse, psychische Probleme, Schulmüdigkeit, Lernschwierigkeiten und/oder sind im Autismus Spektrum. Globale Krisen, steigende gesellschaftliche Anforderungen und die Diskrepanz zwischen Leistungsdruck und individuellen Ressourcen fordern junge Menschen zunehmend heraus. Mit unseren Angeboten und Aktivitäten schaffen wir einen stabilen Rahmen und ermöglichen Perspektiven. Die Jugendliche und jungen Erwachsenen revidieren gebrauchte Rollstühle und Hilfsmittel aus der Schweiz. Das hochwertige Material wird durch Entwicklungshilfeprojekte an Menschen mit Beeinträchtigung in Ländern mit grosser Armut abgegeben. Für die Begünstigten bedeutet ein Rollstuhl Mobilität und Selbständigkeit, eröffnet neue Perspektiven und ein Leben in mehr Würde.

  3. Ziele

    Der Vorstand des Vereins rollaid stellt die notwendigen personellen, infrastrukturellen und finanziellen Ressourcen sicher und ermöglicht damit den Betrieb der Werkstatt rollaid. Zusammen mit der Geschäftsleitung ist der Vorstand für die Weiterentwicklung des Projektkonzeptes, die strategische Ausrichtung und die Umsetzung verantwortlich. Folgende Ziele wollen wir mit der Recycling-Werkstatt rollaid erreichen. Für Jugendliche und junge Erwachsene in herausfordernden Lebenssituationen bieten wir 10 bis 12 sinnstiftende Arbeitsplätze für die berufliche und soziale Integration an. der Fokus liegt auf der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Teamarbeit, Konfliktfähigkeit, Initiative und Misserfolgstoleranz. In unserer gut ausgestatteten Werkstattküche können die Teilnehmenden zudem auch alltagspraktische Aktivitäten wie zum Beispiel das Zubereiten von Mahlzeiten üben. Jährlich begleiten, unterstützen fördern wir ca. 30 Teilnehmende auf ihrem Weg in eine sozial und beruflich möglichst selbstbestimmte Zukunft. Die ökologische Komponente unseres Projekts ist ebenso bedeutend: Der jährliche Anschaffungswert der gespendeten Hilfsmittel beträgt rund CHF 4 Millionen. Der Bedarf in Ländern mit grosser Armut ist enorm. Pro Jahr liefern wir bis zu 1'000 revidierte Rollstühle kostenlos an anerkannte Hilfswerke, die diese im Ausland gezielt wiedereinsetzen. Für die Begünstigten bedeutet ein Rollstuhl Mobilität und Selbständigkeit, eröffnet neue Perspektiven und ein Leben in mehr Würde. Pro Jahr verschicken wir 700 Rollstühle in sechs Containern an unser Partnerprojekt Addis Guzo in Äthiopien (www.addisguzo.com). Eine enge Zusammenarbeit pflegen wir auch mit dem Schweizerischen Roten Kreuz SRK.

  4. Grundsätze

    Wir handeln nach den Grundsätzen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit. Für die Teilnehmenden unserer Programme engagieren wir und ohne Diskriminierung und ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, religiöser oder politischen Überzeugung. Unsere Haltung und unser Handeln sind bestimmt durch die Werte Respekt, Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Gerechtigkeit.

  5. Massnahmen

    Für das Erreichen der Ziele im Bereich der sozialen und beruflichen Integration junger Menschen haben wir ein flexibles, ressourcenorientiertes, modular aufgebautes (4 Phasen) Tagestruktur-Konzept entwickelt. Zu den zentralen Punkten gehören: • Strukturierte Wochenplanung (vier Werkstatttage, ein Schulungstag) • Fachtechnische Anleitung in den diversen Arbeitsbereichen • Sozialpädagogische/agogische Begleitung durch qualifiziertes Fachpersonal • Sorgfältige Abklärung des sozialen, schulischen und beruflichen Potentials der Teilnehmenden • Erstellen eines individuellen Förderprofils • Schrittweise Einführung in die Arbeitswelt • Vermittlung praktischer, schulischer und sozialer Kompetenzen • Vermittlung und Begleitung von externen Schnupper- oder Praktikumseinsätzen • Enge Zusammenarbeit mit zuweisenden, begleitenden und weiterführenden Stellen • Breit ausgebildetes Team, das den Teilnehmenden mit Offenheit, Verlässlichkeit und Humor begegnet. Für die eigentliche Werkstattarbeit stehen helle, bestens eingerichtete Räume zur Verfügung. Für das Sammeln und Verschicken der Hilfsmittel nutzen wir unsere langjährige Erfahrung (seit 2018) und ein breites Netzwerk.

  6. Finanzierung

    Weil wir die revidierten Hilfsmittel kostenlos an anerkannte Hilfsorganisationen weitergeben, generiert die geleistete Arbeit in der Recycling-Werkstatt kein Einkommen. Deshalb sind wir auch langfristig auf die Unterstützung durch Spenden (hauptsächlich Stiftungsfundraising) angewiesen. Einen Teil unserer Kosten können wir durch Einnahmen der agogischen Arbeit (z.B. Leistungszahlungen von Sozialdiensten) decken.