Gartenkind Programm

Bioterra

Gartenkind setzt sich für eine Generation ein, die mit der Natur geht. Das Programm ermöglicht Kindern in der ganzen Schweiz, die Natur im Garten zu entdecken. Sie erleben hautnah, wie Pflanzen wachsen, welche Tiere im Garten zuhause sind, und welchen Einfluss der Mensch auf das Ökosystem im Garten hat. Dabei werden die Kinder von erfahrenen, gartenpädagogischen Fachpersonen betreut. Die Bewegung im Garten fördert die körperliche, geistige und soziale Gesundheit der Kinder und trägt dazu bei, dass sie zu aktiven, ausgeglichenen und naturverbundenen Individuen heranwachsen. Daher ist es wichtig, dass Kinder ausreichend Zeit im Freien verbringen und sich in einem Garten oder anderen naturbelassenen Umgebungen bewegen können – und genau das ermöglicht Gartenkind.

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  • Herausforderung

    -Kinder aus der ganzen Schweiz für das Gärtnern zu begeistern -Kinder lernen während einer Gartensaison die Namen von Pflanzen und Tieren kennen -Kinder verstehen die Zusammenhänge in der Natur und den Naturkreislauf während eines Jahres -Förderung des Verantwortungsbewusstseins für den Erhalt von Pflanzen und Tieren sowie der Biodiversität -Stärkung der Sozialkompetenzen durch das gemeinsame Bewirtschaften der Gärten -Körperliche Aktivität fördern, zur Verbesserung der Kondition und Koordination. -Förderung der Gesundheit durch regelmäßige Bewegung im Freien zur Prävention von Übergewicht und zur Vorbeugung von Krankheiten wie Diabetes. -Zugang zu gesunden, leckeren Lebensmitteln

  • Handlungsbedarf

    Gartenkind will Kinder in der ganzen Schweiz dazu ermutigen, die Natur und Kultur zu schätzen und schützen, indem wir sie durch inspirierende Bildungsprogramme und Erlebnisse begleiten.

  • Massnahmen

    Das Gartenkind-Programm ermöglicht Kindern in der Schweiz direkte Naturerfahrungen und fördert ihr Bewusstsein für Biodiversität. Durch Saisonkurse pflegen sie ein eigenes Beet und lernen natürliche Kreisläufe kennen. In offenen Lerngärten erleben Familien und Schulklassen die Natur niederschwellig und kostenlos. Das Projekt „Schule im Bio- und Naturgarten“ verknüpft Unterricht mit praktischem Naturerleben. GreenPeer ermöglicht Kindern aus naturfernen Lebenswelten durch Peer-Mentoring barrierefreien Zugang zur Natur. Gartenkind-Leitende werden professionell ausgebildet und weitergebildet. Die Finanzierung basiert auf Eigenmitteln, Kursbeiträgen, Fundraising und Spenden. Notwendig sind gärtnerische Infrastruktur, Fachpersonen, Lehrmaterialien sowie ein starkes Netzwerk. Mit diesen Massnahmen fördert Gartenkind nachhaltig Naturverbundenheit, Umweltbewusstsein und soziale Kompetenzen bei Kindern.

  • Kooperationspartner

    Wir stehen in Kooperation mit den Naturschulen Zürich, den Schulhäusern, in welchen jeweils Schule im Bio- und Naturgarten durchgeführt werden. Mit der Genossenschaft Migros resp. dem Kulturprozent der jeweiligen Migros.

  • Wirkung

    Im Jahr 2024 erreichte es über 6'000 Kinder und Familien in der ganzen Schweiz und ermöglichte rund 63'500 Stunden aktiver Naturbegegnung. Die Wirkung ist sowohl quantitativ als auch qualitativ belegt: Kinder lernen durch eigenes Gärtnern natürliche Kreisläufe kennen, entwickeln ein Verständnis für Biodiversität und erleben Selbstwirksamkeit. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Beet, üben Geduld und Frustrationstoleranz, stärken soziale Kompetenzen und gewinnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Lehrpersonen bestätigen den pädagogischen Mehrwert: Schulprogramme verknüpfen Theorie mit praktischer Arbeit im Garten und orientieren sich am Lehrplan 21. Rückmeldungen zeigen, dass Kinder deutlich motivierter und konzentrierter lernen. Auch die Evaluationen aus den Kursen belegen, dass viele Kinder über Jahre hinweg teilnehmen und den Garten als Rückzugs- und Lernort schätzen. Gartenkind führt damit zu einer langfristigen Verankerung von Umweltbewusstsein.

  • Besondere Qualität des Projekts;
    Eignung der Organisation

    Das Gartenkind-Programm überzeugt durch seine hohe pädagogische und fachliche Qualität. Kinder erleben in biologisch und naturnah gestalteten Gärten Kreisläufe der Natur und lernen durch eigenes Tun. Erfahrene, geschulte Gartenpädagog*innen begleiten sie dabei. Das Programm kombiniert Umweltbildung mit sozialem Lernen, Kreativität und Bewegung. Die Qualität wird durch regelmässige Weiterbildungen, eine Kinderschutzvereinbarung mit Pro Juventute sowie durch jährliche Evaluationen gesichert. Bioterra ist als Trägerin besonders geeignet: Der Verein verfügt über 40 Jahre Erfahrung im Bio- und Naturgartenbereich, ein starkes Netzwerk mit über 100 Gartenstandorten sowie Partnerschaften mit Schulen, Gemeinden und Umweltorganisationen. Mit über 15'000 Mitgliedern, fundierter Fachkompetenz und etablierter Infrastruktur kann Bioterra das Projekt professionell, wirksam und nachhaltig umsetzen und weiterentwickeln.