Mittagstisch und Beruf Angola

Africa For Africa SwissAngola ( AFA ) Armutsbekämpfung durch Bildungsförderung- Basel

Projektbeschrieb – „Mittagstisch und Beruf“ Das Projekt Mittagstisch und Beruf von Africa For Africa SwissAngola zielt darauf ab, Armut in Angola durch Bildung, Ernährungssicherheit und berufliche Integration zu bekämpfen. Ausgangspunkt ist die hohe Armutsquote, die viele Kinder und Jugendliche vom Schulbesuch abhält und ihre Chancen auf eine nachhaltige Zukunft einschränkt. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sowie junge Erwachsene ohne Berufsausbildung. Inputs: Bereitstellung einer täglichen Mahlzeit über eine Schulkantine, Bildungsangebote, Micro-Stipendien und Finanzierung kleiner Einkommensprojekte. Die Partnerschaft mit der AEMBA (Associação das Embaixatrizes de Angola) stärkt die lokale Verankerung. Kommunale Behörden Angolas hiessen das Projekt gut und reagierten sehr solidarisch. indem sie die Nutzung öffentlicher Plätze genehmigten, Schulhöfe zur Verfügung stellten. Manche stellen dem Verein AFA Landstücke zur Verfügung.

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  • Herausforderung

    Extreme Armut , Arbeitslosigkeit, gesunheitliche Probleme, die durch mangelhafte Ernährung verursacht werden können. Perspektivlosigkeit bei Jugendlichen - Tendenziellen Jugendkriminalität und Jugendprostituition in von armutsbetroffenen Quartieren und abgelegten Regionen versuchen entgegen zu wirken

  • Handlungsbedarf

    Die Bildungslücken scheinen mir so massiv zu sein, dass die Stagnation in der Armutslage Jahre lang, wenn nicht bis zum Tod anadauern könnte und darüber hinaus an die Kinder vererbt werden könnte. Es gibt in vielen Familien, Eltern, die Arm sind Kleinkinder, die nicht zur Schule gehen, mindestens eine kriminelle Person, oft auch eine junge Mutter mit dem Baby ohne jegliche Hilfe. Also als gesamte Familie in prekären resp. miserabler Lage. Die Phänomene, die ich 2014 prognostiziert hatte nehmen Konturen und sind nun gesellschaftlich sichtbar: Menschen, die in den Abfallcontainern nach Essen suchen, Junge Frauen ab 12 Jahren, die sich prostituieren, ganze Familien in Misere. Die Gesundheit ist gefährdet. Es gib viele infizierte Kinder, Babys, Junge Männer (auch sie prostituieren sich neuerdings), eine allarmierende Lage.

  • Massnahmen

    Mittagstisch • Täglich werden mindestens 100 Kinder aus einkommensschwachen Familien mit einer warmen, ausgewogenen Mahlzeit versorgt. Cybercafé • Ausstattung mit mindestens 5 Computern, Internetzugang und Lernsoftware. • Zugang für Jugendliche und junge Erwachsene zur Teilnahme an Online-Kursen, Bewerbungstrainings und Recherchen. • Begleitung durch geschulte Betreuungspersonen zur Sicherstellung des Lernerfolgs. Nachhilfe und schulische Begleitung • Unterstützung bei der Einschreibung von Kindern in öffentliche Schulen. • Nachhilfe in Kernfächern wie Mathematik, Portugiesisch und Naturwissenschaften. • Förderung von Sprachkenntnissen (Englisch, Deutsch) durch gezielte Angebote. • Betreuung und Motivation, um Schulabbrüche zu verhindern. Coiffeur-Salon • Ausbildungs- und Arbeitsplätze für mindestens 10 junge Frauen und Männer. • Einnahmen fließen zurück in die Finanzierung des Community-Zentrums. Dazu Onlinekurse und ein Kreativatelier, Businessförderung und Stipendien

  • Kooperationspartner

    AEMBA VEREIN DER ANGOLANISCHEN BOTSCHAFZERINNEN

  • Wirkung

    Wirkung & Impact • Einschulung und Lernförderung für 60 Kinder • Tägliche Versorgung von 100 Kindern mit warmen Mahlzeiten • Digitale und berufliche Ausbildung für über 80 Jugendliche • Praktika für 5–10 Schweizer Studierende zur Förderung globaler Kompetenzen • Aufbau nachhaltiger lokaler Strukturen und Stärkung der Gemeinschaft Win-Win-Situation • Für die Schweiz: Interkulturelles Lernen, soziale Kompetenz und globale Verantwortung • Für Angola: Bildung, Ernährung, berufliche Chancen und Empowerment • Für Sponsoren: CSR, Sichtbarkeit und messbare Erfolge Kooperationspartner • Hochschulen & Fachhochschulen in der Schweiz • Lokale NGOs und Diaspora-Netzwerke • Unternehmen mit CSR-Interesse Nachhaltigkeit • Einnahmen aus Friseursalon & Atelier zur teilweisen Selbstfinanzierung • Lokale Führung und Community-Beteiligung • Digitale Plattformen für Lernmaterialien und Monitoring

  • Besondere Qualität des Projekts;
    Eignung der Organisation

    Seit 2014 entwickelt AFA in Angola praxisorientierte Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene. Über Social Media, insbesondere Facebook, werden gezielt benachteiligte Menschen erreicht, die dort viel Zeit verbringen.Die AFA-Strategie basiert auf einer Lean Marktanalyse: nicht Theorie, sondern praktisches Testen, Reaktionen beobachten und Angebote anpassen. Kontext: Gesellschaftlich: In Angola lebt ein großer Teil der Bevölkerung in Armut. Besonders betroffen sind Kinder, Jugendliche und Frauen ohne Zugang zu Bildung, beruflicher Perspektive oder eigenem Einkommen. Staatliche Strukturen sind vielerorts überlastet oder nicht ausreichend. 24. Sozial: Viele junge Menschen brechen früh die Schule ab und finden keinen Einstieg ins Berufsleben. Das führt zu Perspektivlosigkeit, Migration, Abhängigkeit und manchmal auch zu sozialen Spannungen oder Radikalisierung. Schätzung: Die Jugend macht etwa 60% der Bevölkerung aus . Wir vermuten, dass 50% von diesem 60% Jugend. armutsbetroffen sind.